{"id":7103,"date":"2021-09-15T12:24:57","date_gmt":"2021-09-15T10:24:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sigmund-freud-institut.de\/?page_id=7103"},"modified":"2025-06-26T07:57:40","modified_gmt":"2025-06-26T05:57:40","slug":"antisemitismuserfahrung-in-der-dritten-generation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sigmund-freud-institut.de\/index.php\/antisemitismuserfahrung-in-der-dritten-generation\/","title":{"rendered":"Antisemitismuserfahrung in der Dritten Generation"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Antisemitismuserfahrung in der Dritten Generation. Zur Reaktualisierung extremen Traumas bei Nachkommen von \u00dcberlebenden der Shoah<\/h1>\n\n\n\n<p><strong>Interdisziplin\u00e4rer Forschungsverbund<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Koordination des Forschungsverbunds<\/strong>: Dr. phil. Kurt Gr\u00fcnberg, Sigmund-Freud-Institut<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verbundpartnerinnen<\/strong><em><strong>:<\/strong><\/em> Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel, Technische Universit\u00e4t Berlin und Prof. Dr. Sarah Yvonne Brandl, Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Projektlaufzeit<\/strong>: 01.08.2021 bis 31.10.2025<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ko-Leitung der Encountergruppe und gruppenanalytische Auswertung:<\/strong> Prof. Dr. Sarah Yvonne Brandl<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wissenschaftliche Mitarbeiter:innen: <\/strong>Dipl.-Psych. Simon E. Arnold<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Methodenkooperation<\/strong>: Forschungswerkstatt Tiefenhermeneutik<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wissenschaftliche Beratung<\/strong>: Prof. Dr. Patrick Meurs<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Supervision<\/strong>: Dr. med. Friedrich Markert (DPV\/IPA)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kooperationen<\/strong>:<br>-Prof. Dr. Doron Kiesel, Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland<br>&#8211; Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Studentische Hilfskr\u00e4fte: <\/strong>Julia Prassl \/ Jannis Brandenburg<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Antisemitismuserfahrung in der Dritten Generation. <br>Zur Reaktualisierung extremen Traumas bei Nachkommen von \u00dcberlebenden der Shoah<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Zentrum des interdisziplin\u00e4ren Forschungsverbunds stehen die Einrichtung einer Encounter-Gruppe und themenzentrierte Interviews zur Antisemitismuserfahrung bei Nachkommen von \u00dcberlebenden der Shoah. Dabei soll untersucht werden, ob und wie der zeitgen\u00f6ssische Antisemitismus die Verfolgungserfahrungen der Gro\u00dfeltern im heutigen Leben der Dritten Generation transgenerational re-aktualisiert. Enkelinnen und Enkeln von Holocaust-\u00dcberlebenden soll ein Raum er\u00f6ffnet werden, \u00fcber ihre Erfahrungen mit antisemitischen Anfeindungen, ihre Bef\u00fcrchtungen, Sorgen und \u00c4ngste sowie ihre Bew\u00e4ltigungs- und Verarbeitungsstrategien zu sprechen. Gleichzeitig werden Identifizierungen, Loyalit\u00e4ten, Konflikte und die transgenerationale Tradierung des extremen Traumas \u2013 gerade in Deutschland \u2013 in den Blick genommen. In einem zweiten Schritt werden die Gruppensitzungen und Interviews in einem elaborierten multimethodischen Forschungsdesign qualitativ-rekonstruktiv ausgewertet, um zu einem erweiterten Verst\u00e4ndnis der Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus \u2013 und dies vor allem aus j\u00fcdischer Perspektive \u2013 zu gelangen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antisemitismuserfahrung als Szenisches Erinnern der Shoah<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Perspektive der Forschungsgruppe am SFI fokussiert auf die Antisemitismuserfahrungen als Szenisches Erinnern der Shoah. Anhand dieses Konzepts wird der Zusammenhang zwischen heutigen Erfahrungen von Antisemitismus und der Tradierung von Verfolgungserfahrungen ergr\u00fcndet, insbesondere als szenische Vermittlung und unter den spezifischen Bedingungen im \u201eLand der T\u00e4ter\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die abschlie\u00dfende Projektphase umfasst die Integration und Dissemination der neu gewonnenen Erkenntnisse. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Fortbildung von psychosozialen Fachkr\u00e4ften und dem Transfer in politische Bildungsangebote. Eine einzurichtende Online-Plattform bietet einen niedrigschwelligen Zugang zu den Projektinhalten. Den Abschluss bilden die Publikation der Forschungsergebnisse sowie die Durchf\u00fchrung einer Fachtagung.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen unter: <a href=\"http:\/\/www.antisemitismuserfahrung.com\">www.antisemitismuserfahrung.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antisemitismuserfahrung in der Dritten Generation. Zur Reaktualisierung extremen Traumas bei Nachkommen von \u00dcberlebenden der Shoah Interdisziplin\u00e4rer Forschungsverbund Koordination des Forschungsverbunds: Dr. phil. Kurt Gr\u00fcnberg, Sigmund-Freud-Institut Verbundpartnerinnen: Prof. Dr. Dr. h.c. 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