Studentische Hilfskraft im Bereich Archiv/Bibliothek (m/w/d)

Am Sigmund-Freud-Institut (SFI) in Frankfurt/M. ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Verwaltungsbereich die Position einer studentischen Hilfskraft für den Bereich Archiv/Bibliothek (m/w/d) bis zu 35 Stunden/Monat zu besetzen, zunächst befristet bis zum 30.09.2026.

Das Tätigkeitsfeld, die Voraussetzungen und alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Ausschreibung.

Bewerbungsende ist der 10. April 2026.

Aushilfe im Bereich Archiv/Bibliothek (m/w/d)

Am Sigmund-Freud-Institut (SFI) in Frankfurt/M. ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Verwaltungsbereich die Position einer Aushilfe für den Bereich Archiv/Bibliothek (m/w/d) bis zu 35 Stunden/Monat zu besetzen, zunächst befristet bis zum 30.09.2026.

Das Tätigkeitsfeld, die Voraussetzungen und alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Ausschreibung.

Bewerbungsende ist der 10. April 2026.

Nachruf auf Prof. Dr. Cord Benecke

Am 30. Dezember 2025 verstarb im Alter von 60 Jahren unser Kasseler Kollege Prof. Dr. Cord Benecke. Sein Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer.

Cord Beneckes unermüdlicher Einsatz für die Psychoanalyse kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er hatte den Lehrstuhl Klinische Psychologie und Psychotherapie am Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel inne. Innerhalb des Instituts für Psychologie und in der Fachgruppe Klinische Psychologie war er ein hochgeschätzter Wissenschaftler, der Prozesse und Wirkungen der Psychotherapie empirisch erforschte und überprüfte. Unter anderem setzte er eine quantitativ empirisch fundierte, operationalisierte psychodynamische Diagnostik ein, um Veränderungen in Selbst- und Fremdrepräsentationen, Affektregulation und Mentalisierung in der psychoanalytischen Psychotherapie zu erfassen. Durch sein unermüdliches Engagement in Zusammenarbeit mit seiner psychoanalytischen Kollegin Heidi Möller am Institut für Psychologie kam zudem der Masterstudiengang Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Kassel zustande. Dieser Studiengang war für die Universität Kassel ein wichtiger Anziehungspunkt für Studierende. Sie schätzten Cord Benecke als Dozenten sehr. Als Leiter der Hochschulambulanz, die er selbst in Kassel aufgebaut hatte, widmete er sich neben der Behandlung von Erwachsenen auch der Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Dadurch intensivierte sich in den letzten zehn Jahren die Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Psychoanalyse am Institut für Erziehungswissenschaften. Cord Benecke unterstützte auch stets die Idee, die postgraduale Ausbildung in psychoanalytischer Kinder- und Jugendpsychotherapie in Zusammenarbeit mit den Kasseler Ausbildungsinstituten an der Universität Kassel akademisch zu verankern.

Cord Benecke war ein engagierter Kollege, dem es sehr am Herzen lag, die Psychoanalyse über soziale Medien einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Er strebte danach, die Präsenz von Psychoanalytiker*innen an den Instituten für Psychologie, Erziehungswissenschaften und Sozialwesen in Kassel sichtbarer zu machen, und den Studierenden dieser Institute auch Zugang zu den Vorlesungen und Seminaren der jeweils anderen Institute zu verschaffen. Er kämpfte in vielen Bereichen für die Psychoanalyse und engagierte sich sehr in der Deutschen Gemeinschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT). Auch berufspolitisch kämpfte er für die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der universitären Psychoanalyse.

Mit Cord Benecke verlieren die psychoanalytische Community und die universitäre Forschung eine starke Persönlichkeit, der es gelungen ist, die Psychoanalyse als empirisch fundiertes Fachgebiet in der klinischen Psychologie zu verankern. Für seine Leistungen auf diesem Gebiet erhielt er auch von Vertretern anderer Therapierichtungen die gebührende Anerkennung.

Seine Stimme, seine Präsenz und sein solidarisches Engagement werden uns nun fehlen – auch ganz konkret, da es nun nicht mehr möglich ist, einfach zwischendurch zu telefonieren, um aktuelle Fragen zu besprechen. Sein Werk und die Erinnerung an ihn bleiben indes als fortdauernde Inspirationsquelle.

Das Direktorium und die Mitglieder des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt trauern um einen außergewöhnlichen Forscher, Hochschullehrer und so freundlichen Kollegen.

Patrick Meurs, Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel & Direktor des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt

Vera King, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt und Geschäftsführende Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt

Pressemitteilung der Goethe-Universität vom 26. Februar 2026

„Brüche – Demokratie in Zeiten der Regression“: Kooperation mit der Oper Frankfurt im Rahmen des Forschungsverbunds DemoReg

Wissenschaft und Kunst im Einsatz für die Demokratie

Wie kann die Demokratie gestärkt werden angesichts zunehmender Angriffe von innen und außen? Unter dem Titel „Brüche – Demokratie in Zeiten der Regression“ soll eine neue Veranstaltungsreihe Erhellendes dazu beitragen. Durch die Kooperation von Goethe-Universität, Institut für Sozialforschung und Sigmund-Freud-Institut mit der Oper Frankfurt sollen neue Perspektiven entstehen. Die Initiative ist im Frankfurter Teil des Forschungsverbunds DemoReg angesiedelt.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

Workshop am 27. März 2026 von 13:30 bis 18:45 Uhr im Sigmund-Freud-Institut (SFI) in Frankfurt/M.

Reproduktives Timing. Chancen und Dilemmata der reproduktionsmedizinischen Behandlung

Im Mittelpunkt des Workshops stehen Herausforderungen der medizinischen Praxis im Kontext von Kinderwunsch und Elternwerden. Dazu werden Chancen und Dilemmata von reproduktionsmedizinischen Behandlungen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven diskutiert.

Der Workshop bildet den Abschluss des Forschungsprojekts Reproduktives Timing. Lebenspraktische Orientierungen im Kontext von Reproduktionsmedizin, das von 2021 bis 2026 im Rahmen der DFG-geförderten Forschungsgruppe Medizin und die Zeitstruktur guten Lebens durchgeführt wurde.

Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt. Bitte melden Sie sich hier an.

Programm des Workshops

Öffentliche Abendveranstaltung am 05. November 2025 von 19:00 bis 21:00 Uhr in der Dondorf-Druckerei

Adorno und Bourdieu. Zum Verhältnis von Sozio- und Psychoanalyse

Mit Beiträgen von Christine Kirchhoff, Franz Schultheis, Vera King und Stephan Lessenich

Veranstaltet vom Institut für Sozialforschung (IfS) und dem Sigmund-Freud-Institut (SFI)

Gabriel-Riesser-Weg 3
60487 Frankfurt/M.

Weitere Informationen können Sie dem Veranstaltungsflyer entnehmen.

Einladung zur Auftaktveranstaltung des vom HMWK geförderten Forschungsverbunds DemoReg – ‚Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression – Zeiten, Räume und Diskurse‘ mit öffentlichem Abendvortrag von Prof. Dr. Birgit Sauer (Wien) am 31. Oktober 2025 um 17:30 Uhr im Casino der Goethe-Universität

Geschlecht und Affekte in Zeiten rechtsautoritärer antidemokratischer Mobilisierung

Begrüßung durch:
Prof. Dr. Ursula Birsl, Marburg
Prof. Dr. Thomas Biebricher, Frankfurt
Sprecher:innen des Forschungsverbundes


Grußworte von:
Christoph Degen
Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Prof. Dr. Thomas Nauss
Präsident der Philipps-Universität Marburg

Prof. Dr. Thomas Huth
Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt

Bitte melden Sie sich an über https://eveeno.com/demoreg.
Der Eintritt ist frei.

Goethe-Universität
Casino, Raum 1.811
Nina-Rubinstein-Weg 1
60323 Frankfurt/M.

Pressemitteilung vom 01.10.2025

Neuer Forschungsverbund zu „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse“ (DemoReg) nimmt Arbeit auf

Hessen investiert rund 3,1 Millionen Euro in den Ausbau der Demokratieforschung

Mit dem neuen Forschungsverbund „DemoReg“, der im September seine Arbeit aufgenommen hat, entwickelt Hessen ein starkes, deutschlandweit besonderes Profil in der Demokratieforschung mit nationaler und internationaler Sichtbarkeit. Der Forschungsverbund soll langfristige Strukturen für die Demokratieforschung in Hessen schaffen. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK) hat für den Forschungsverbund rund 3,1 Millionen Euro bis Ende 2028 eingeplant. Der Verbund ist Teil des vom HMWK aufgelegten Programms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“, welches zum „Sofort-Programm 11+1“ der hessischen Landesregierung gehört.

Gemeinsam verantwortlich sind die Philipps-Universität Marburg und die Goethe-Universität Frankfurt. Weiterhin beteiligt sind die Universität Kassel, die Technische Universität Darmstadt, die Frankfurt University of Applied Sciences, die Hochschule Darmstadt, das Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main, das Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main und das Demokratiezentrum Hessen.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung.

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d), E 13 TV-G-U als 65%-Teilzeit, am Forschungszentrum ‚Normative Orders‘ der Goethe-Universität Frankfurt/M.

Die Stelle ist im Rahmen des Hessischen Forschungsverbunds DemoReg „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression“ im Work Package „Begriff und Theorien der Regression“ (Prof. Forst und Prof. King) ausgeschrieben und an der Schnittstelle von politischer Theorie/Philosophie und Soziologie/psychoanalytischer Sozialpsychologie angesiedelt.

Weitere Angaben finden Sie in der vollständigen Ausschreibung bzw. auf der Homepage der Goethe-Universität unter https://www.uni-frankfurt.de/48794987/Zentrale_Einrichtungen.

Bewerbungsende ist der 09. September 2025.

Mitarbeiter*in (m/w/d) für den Empfang mit 29 Std./Woche

Im Sigmund-Freud-Institut (SFI) in Frankfurt am Main ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die unbefristete Teilzeitstelle (72,5 %) einer Mitarbeiterin / eines Mitarbeiters (m/w/d) für den Empfang mit unterstützenden administrativen und kaufmännischen Tätigkeiten, Entgeltgruppe 8 nach TV-H, zu besetzen.

Die Tätigkeiten, die Voraussetzungen und alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte der vollständigen Ausschreibung.

Bewerbungsende ist der 31. August 2025.